Erfolge des Gewaltfreien Widerstands von Brokdorf bis Gorleben

Am 28. November 2009 fand im Archiv Aktiv von 11 Uhr bis 19 Uhr eine Veranstaltung statt, die die Entwicklung des Gewaltfreien Widerstands von den 1970er bis zu den 1990er Jahren im Blickpunkt hatte. Insbesondere die Aktionen gegen die Atomkraft im norddeutschen Raum wurden dabei betrachtet. Folgenden Jahrzehnten schenkten wir unsere Aufmerksamkeit:

  • Prof. Ulfrid Kleinert aus Dresden referierte über die Hamburger Initiative Kirchlicher Mitarbeiter und gewaltfreier Aktion über die Anfänge des gewaltfreien Widerstandes gegen das AKW Brokdorf Ende der 1970er Jahre.
  • Jan Stehn, Trainer für gewaltfreies Handeln, und Dieter Lünse vom Institut für Konfliktaustragung und Mediation erzählten vom gewaltfreien Widerstand nach der Fertigstellung des AKW Brokdorf und warfen einen Blick auf die bundesweiten Entwicklungen.
  • Holger-Isabelle Jänicke und Jürgen Fahrenkrug von den Kampagnen X-tausendmal quer und .ausgestrahlt berichteten von der Weiterentwicklung des Anti-AKW-Widerstands an den Standorten hin zu Widerstand gegen Atomtransporte und das Zwischenlager im Wendland, und führten den Faden fort zum Anti-AKW-Widerstand der heutigen Zeit.


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